Licht trifft Zelle!
Photonenbiomodulation BPM 2000
Gezielte Lichtanwendung im roten und nahinfraroten Spektrum
Das BPM 2000 ist ein System zur lokalen Anwendung definierter Lichtwellenlängen im Bereich von ca. 660 nm (Rotlicht) und 850 nm (Nahinfrarot).
Die Photobiomodulation beschreibt die Einwirkung von Licht auf biologische Systeme mit dem Ziel, physiologische Prozesse zu modulieren.
Das Verfahren ist nicht-invasiv, schmerzfrei und lokal anwendbar.
Das BPM 2000 ist ein System zur Photobiomodulation, das mit definierten Wellenlängen im sichtbaren roten Spektrum bei 660 nm sowie im nahinfraroten Bereich bei 850 nm arbeitet. Diese Spektralbereiche werden in der wissenschaftlichen Literatur im Zusammenhang mit lichtinduzierten biologischen Modulationsprozessen beschrieben.
Das Gerät ermöglicht sowohl einen kontinuierlichen als auch einen gepulsten Betriebsmodus, wodurch unterschiedliche Applikationsprotokolle realisiert werden können. Die Lichtabgabe erfolgt über ein lokales Applikatorsystem mit kontrollierter und definierter Leistungsdichte. Dadurch wird eine reproduzierbare Energieapplikation auf klar abgegrenzte Hautareale ermöglicht.
Die Anwendung ist nicht-invasiv und erfolgt ausschließlich über die Hautoberfläche. Es werden weder Nadeln noch pharmakologische Substanzen eingesetzt. Das System ist für die strukturierte Integration in medizinische und naturheilkundliche Praxiskonzepte ausgelegt.
Durch die Kombination aus spezifischer Wellenlängenauswahl, variabler Betriebsform und definierter Energieabgabe erlaubt das BPM 2000 eine standardisierte und nachvollziehbare Durchführung der Photobiomodulation im Praxisalltag. Die Parameter können indikationsbezogen angepasst werden, wobei die Verantwortung für Auswahl und Anwendung beim jeweiligen Behandler liegt.
Wirkprinzip
1
Interaktion mit mitochondrialen Chromophoren
In der Literatur wird insbesondere die Cytochrom-c-Oxidase (Komplex IV der Atmungskette) als photoakzeptive Zielstruktur beschrieben. Die Absorption von Licht im roten und nahinfraroten Spektrum kann mitochondriale Prozesse beeinflussen.
2
Modulation der ATP-Synthese
Untersucht wird eine mögliche Veränderung der mitochondrialen Energieproduktion. Diskutiert wird dabei eine Beeinflussung der Elektronentransportkette mit Auswirkungen auf die ATP-Bildung.
3
Regulation oxidativer und nitrosativer Signalwege
Beschrieben werden mögliche Effekte auf reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies. Diese spielen eine Rolle in der zellulären Signalübertragung und Redoxregulation.
4
Mikrozirkulatorische Effekte
In experimentellen und klinischen Modellen werden lokale Veränderungen der Mikrozirkulation untersucht. Diskutiert werden dabei endotheliale und perfusionsbezogene Prozesse im bestrahlten Gewebe.
Anwendungsfelder
Die internationale Forschung zur Photobiomodulation (PBM) umfasst verschiedene medizinische Fachbereiche. Nachfolgend eine strukturierte Übersicht ausgewählter Untersuchungsfelder.
Muskuloskelettale Fragestellungen
Untersuchte Themenbereiche in der Literatur:
-
Tendinopathien
-
Gelenknahe Weichteilprozesse
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Myofasziale Strukturen
-
Degenerative Gelenkmodelle
-
Entzündungsassoziierte muskuloskelettale Prozesse
In klinischen und experimentellen Studien werden unter anderem mögliche Effekte auf entzündliche Marker, Schmerzparameter sowie funktionelle Beweglichkeit untersucht. DOI: 10.1007/s10439-011-0454-7
Dermatologische Anwendungen
Untersuchungsfelder umfassen u. a.:
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Entzündliche Hautprozesse
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Akne-assoziierte Veränderungen
-
Psoriasis-Modelle
-
Narbengewebe
-
Hautregenerationsprozesse
Mehrere Arbeiten beschäftigen sich mit lichtinduzierten Veränderungen zellulärer Signalwege in Keratinozyten und Fibroblasten. PMCID: PMC4126803
Wundheilungsprozesse
In präklinischen und klinischen Untersuchungen wird Photobiomodulation im Kontext von:
-
Akuten Wundmodellen
-
Chronischen Wundprozessen
-
Postoperativen Heilungsverläufen
analysiert. Diskutiert werden unter anderem Einflüsse auf Zellproliferation, Kollagensynthese und angiogene Prozesse. DOI: 10.1109/JSTQE.2016.2561201
Sportmedizinische Fragestellungen
Untersucht werden beispielsweise:
-
Muskuläre Regenerationsprozesse
-
Trainingsbelastungsmodelle
-
Erholungszeiten
-
Biochemische Marker der Muskelbeanspruchung
Einige Studien analysieren Veränderungen von Kreatinkinase, Laktatwerten oder funktionellen Leistungsparametern. DOI: 10.1016/j.coms.2014.05.003
Neurologische Modelle
In experimentellen Modellen wird Photobiomodulation im Zusammenhang mit:
-
Neuronaler Zellkultur
-
Neuroprotektiven Fragestellungen
-
Transkranieller Lichtapplikation
-
Mitochondrialer Dysfunktion
untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf mechanistischen Fragestellungen. DOI: 10.12688/f1000research.8214.1
Orale und mukosale Untersuchungen
Publikationen beschreiben Anwendungen bei:
-
Oraler Mukositis
-
Gingivagewebe
-
Postoperativen oralen Prozessen
-
Entzündlichen Schleimhautveränderungen
Untersucht werden lokale entzündliche Parameter und Heilungsverläufe. DOI: 10.1007/s00253-010-3009-1
Die dargestellten Anwendungsfelder und genannten Publikationen basieren auf veröffentlichter wissenschaftlicher Literatur zur Photobiomodulation (PBM).
Die Anwendung erfolgt indikationsübergreifend im Rahmen der fachlichen Verantwortung des jeweiligen Behandlers.
Unbearbeitetes Video, in dem ein Smartphone einige der für uns unsichtbaren Wellenlängen aufzeichnet und als rot-violette Strahlung widergibt. Dieser Effekt variiert je nach Kamerasensor.
Mehr, als das Auge preisgibt
Der für das menschliche Auge wahrnehmbare Bereich von Lichtwellenlängen liegt zwischen etwa 380 und 780 Nanometern.
Das BPM2000 arbeitet mit Wellenlängen im Bereich von 850 Nanometern, also im Infraroten Spektrum – somit ist das bei der Therapie genutzte Licht für den Menschen nicht sichtbar.
Damit der Nutzer die korrekte Funktion nachvollziehen kann, geben die LED-Ioden zusätzlich Licht im sichtbaren Spektrum ab, sodass sie für das bloße Auge rot leuchten.
Die Lichtapplikatoren arbeiten mit 5,1 Watt – Die Applikatoren sind mit Lüftern ausgestattet, um diese vor Überhitzung zu schützen.
Lieferumfang
- 1x Steuergerät „BPM 2000“ mit 7-Zoll Touch-Bildschirm
- 1x Infrarot-Lichtapplikator mit Anschlusskabel
- 1x Netzteil BET-0624M
- 1x Netzanschlusskabel mit Eurostecker
- 1x Ablage Handstück
- 1x Kratzschutzeinlage für Ablage Handstück
- 1x Gebrauchsanweisung
Optional erhältliches Zubehör:
- Akupunktur-Stift IRT-LP-00 (Lichtapplikatorstift)
Mobil einsetzbar
Mit dem Kauf des BPM2000 erhalten Sie den entsprechenden Tragekoffer, mit dem Sie das Gerät schnell verstauen und zu Patienten mitnehmen können.
Patienten, die auf Hausbesuche angewiesen sind, können so besonders von dem Gerät profitieren.
Zudem benötigen solche Patienten oftmals längere und engmaschigere Behandlungsintervalle, sodass es sinnvoll sein kann, dem Patienten das Gerät für eine Weile zur Verfügung zu stellen.
Interview mit Dr. med. Dirk Wiechert
Dr. med. Dirk Wiechert beschäftigt sich seit vielen Jahren mit apparativen Verfahren im Bereich der Photobiomodulation und deren wissenschaftlicher Einordnung.
Im Rahmen eines ausführlichen Fachinterviews erläutert er die biologischen Grundlagen, den aktuellen Stand der Studienlage sowie praktische Aspekte der Anwendung des BPM 2000 im medizinischen Alltag.
Nachfolgend finden Sie das vollständige Interview, das sich primär an medizinisches Fachpersonal und therapeutisch tätige Anwender richtet.
Interview mit Dr. med. Heike Spalteholz
Dr. med. Heike Spalteholz beschäftigt sich seit vielen Jahren mit ganzheitlichen Behandlungskonzepten in der Zahnmedizin und deren Integration in den Praxisalltag.
Im Rahmen eines ausführlichen Fachinterviews berichtet sie über ihre praktischen Erfahrungen mit der Photobiomodulation sowie über den Einsatz des BPM 2000 in der täglichen zahnärztlichen Anwendung. Dabei gibt sie Einblicke in konkrete Anwendungsbeispiele und beschreibt ihre Beobachtungen aus der Praxis.
Nachfolgend finden Sie das vollständige Interview, das sich primär an medizinisches Fachpersonal und therapeutisch tätige Anwender richtet.
Messen und Seminare
IGAF Zertifikatskurs IHHT
12.-13.06.2026
München
Zertifikatskurs Oxyvenierung
19.-20.06.2026
Kassel
– weitere Informationen folgen –
Grundlagenkurs: Kapillarmikroskopie
25.07.2026
Immenstadt im Allgäu
– weitere Informationen folgen –
10. IGAF Symposium
IGAF-Ausbildung zum ZRT
Kontakt
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